Tiere im Museum
Früher, in der Zeit vor der Industrialisierung, gab es auf dem Land ganz andere Haustierrassen als heute.Die Schweine zum Beispiel waren viel dicker und hatten viel mehr Speck, weil die Bewohner der Dörfer im Winter eine reichliche Mahlzeit vertragen konnten. Die Kühe mussten früher den Pflug ziehen, Milch geben, Kälber aufziehen und zur Verpflegung geschlachtet werden. Die Tiere waren also früher nicht in dem Maße spezialisiert wie heute, aber auch einfacher zu halten.
Im Museum sind viele alte Haustierrassen zu sehen, die, wie das Waldschaf, vom Aussterben bedroht sind.
An jedem 1. Sonntag im Oktober veranstaltet das Oberpfälzer Freilandmuseum zusammen mit der GEH (Gesellschaft zur Erhaltung alter Haustierrassen) einen Informationstag zu diesem Thema.
Mit dem Kurzfilm anbei können Sie sich einen ersten Eindruck vom Leben der Tiere im Freilandmuseum verschaffen:
Tiere im Freilandmuseum (Der Beitrag wurde uns freundlicherweise vom Sender OTV zur Verfügung gestellt).