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Milchtag - Sonderführung: Milchproduktion früher und heute

Datum: 28.05.2017

Am 28.05.2017 lädt das Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath – Perschen ab 14:00 Uhr zum ersten Veranstaltungstag zum Jahresmotto „Von der Not zum Überfluss – Landwirtschaft früher und heute“ ein. An diesem Tag dreht sich alles um das Thema Milch.

Zusammen mit den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schwandorf und Cham, der Firma Bayernland, der Micherzeugergemeinschaft Schwarzenfeld, und dem Bayerischen Bauernverband freut sich das Oberpfälzer Freilandmuseum auf viele Aktionen rund um das Thema Milch. So werden an diesem Tag die moderne und historische Stallhaltung anschaulich im Kolbeckhof gezeigt und vorgeführt. Auch an Melkmodellen kann man einen Eindruck davon gewinnen wie anstrengend und schweißtreibend die Milchproduktion früher war. Rund um den Denkenbauernhof können die Besucher zum einen erfahren, wie man früher im Fass ausgebuttert hat, zum anderen stehen eine Auswahl moderner Milcherzeugnisse zum Verkauf.

Warum gab es vor 200 Jahren noch keine Milcherzeugnisse, wie zum Beispiel Fruchtzwerge? Solche Fragen könnte man sich stellen, wenn man beginnt über die Geschichte der Milch nachzudenken.  Es hat gar nicht so viel Milch zur Verfügung gestanden wie heute, denn die Kühe ziehen  mit der Milch, wie die Menschenmütter, auch erstmal ihre Kinder groß.

Doch schon vor 12 000 Jahren kamen die Menschen auf  die Idee dieses wertvolle Nahrungsmittel für sich zu nutzen. Dafür musste man die Kühe mit gutem Futter versorgen, man musste mit der Hand melken und die Milch wurde schnell sauer. Schon die Ägypter, Griechen und Römer kamen auf pfiffige Ideen die Milch haltbar zu machen, aber erst im 19. Jahrhundert kam man darauf, die Milch zu „pasteurisieren“, das heißt durch Erhitzung haltbar zu machen und große Molkereien entstanden um den wachsenden Bedarf zu befriedigen.

Im 20. Jahrhundert begann man mit  geschmacksoptimierten Produkten, wie Fruchtjogurt, Kräuterquark und eben den berühmten Fruchtzwergen den Bedarf zu steigern und heute fragen sich viele Menschen, ob nicht zu viel Milch produziert wird.

Von 15:00 – 16:00 Uhr findet ein „Stammtisch“ rund um das Thema Milch statt, bei dem einige Vertreter der oben genannten Firmen und Verbände, gemäß des Jahresmottos, über die Milcherzeugung und Kuhhaltung von früher und heute sprechen. Die Besucher sind herzlich zum Zuhören und Mitdiskutieren eingeladen.

Über  die Mutterkuhhaltung bis hin zu gesunden und schmackhaften Milchprodukten können sich Besucher am Milchtag informieren und natürlich auch probieren!

 

Sonderführung: Milchproduktionen früher und heute

Führung: Paula Sirkorski
Beginn: 14.00 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.