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Sonderausstellung


Volk Heimat Dorf   Plakat Volk Heimat Dorf

Vom 17. März bis zum 1. Juli ist in unserem Museum die Sonderausstellung „Volk Heimat Dorf – Ideologie und Wirklichkeit im ländlichen Bayern der 1930 und 1940er Jahre“ zu sehen, die durch die Arbeitsgemeinschaft Süddeutscher Freilichtmuseen konzipiert wurde.

Sie vermittelt den Besuchern anhand der Themenbereiche Landwirtschaft, Alltag, Gewalt & Verfolgung, Gesellschaft und Bau- & Siedlungswesen, wie sich Politik und Ideologie der Nationalsozialisten im ländlichen Raum auswirkten. Hierzu führt sie ihnen die Facetten des Lebens der Landbevölkerung zwischen Erzeugungsschlacht und Hungersnot, zwischen Ideologisierung und Entnazifizierung und vor und während des Krieges vor Augen.

 

Zu dieser Ausstellung ist auch ein Begleitbuch erhältlich (tel. Bestellung unter 09433 2442-0):

Volk Heimat Dorf
Birgit Angerer, Martin Ortmeier, Bertram Popp, Ariane Weidlich, Renate Bärnthol,
Jan Borgmann, Max Böhm, Sabine Fechter, Heinrich Hacker, Michael Happe,
Birgit Jauernig, Herbert May (Hrsg.)
Imhof Verlag, 05/2016
Einband: Kartoniert / Broschiert
Umfang: 288 Seiten, 171 farbige Fotos
Maße: 241 x 172 mm, Stärke: 22 mm, Gewicht: 909 g
ISBN-13: 9783731903499
19,95 €
 

 

 

Textilgeschäft Heimerl in Rötz

In dieser Museumssaison werden im Informationsbereich des Zentraldepots Objekte aus dem ehemaligen Textilgeschäft Heimerl in Rötz, Landkreis Cham, gezeigt.

 

 

 

 

 

 

1925 eröffnete Matthias Heimerl mit seiner Frau Babette ein Textilgeschäft mit Näherei in Rötz, Landkreis Cham.
Matthias Heimerl wurde als fünftes von insgesamt 18 Kindern am 24.02.1897 geboren und verstarb am 13.02.1945.
Seine Frau Babette, geboren am 02.02.1905, verstarb am 06.04.1983. Das Warenangebot umfasste Schnitt-, Weiß-,
Woll-, Leder- und Kurzwaren, Kinderwagen und Brautausstattungen.


1939 vergrößerte man die Geschäftsräume und stattete diese mit einer neuen Einrichtung aus. Eine letzte räumliche Erweiterung mit einer
Verkaufspassage erfolgte 1962. 1975 feierte das Textilgeschäft mit eigener Näherei sein 50-jähriges Bestehen.
Das Geschäft wurde von Babette Heimerl nach dem Tod ihres Mannes bis 1967 weitergeführt.
Danach übernahm ihre Tochter Hermine Schmidbauer zusammen mit ihrem Mann Erich bis 2009 die Geschäftsführung.
Alle Näh- und Schneiderarbeiten wurden von ihrer Schwester Annemarie Heimerl ausgeführt.

2015 wurde das bereits 2009 geschlossene Geschäft aufgelöst.

Das Oberpfälzer Freilandmuseum konnte 2015 insgesamt 1330 Objekte aus dem Geschäfts- und Wohnbereich der
Familie Heimerl/Schmidbauer übernehmen.
 

 

 

 

Hans - Eine kleine Geschichte vom Glück Bild: Stefan Winkelhöfer

Von August bis zum Saisonende ist in unserem Museum der Hans zu sehen.

Der Hans ist ein Bauer, der nicht alle Veränderungen der Landwirtschaft in den letzten 50 Jahren mitgemacht hat und trotzdem glücklich mit seinem Dasein ist.

Der Fotograph Stefan Winkelhöfer hat Hans und sein Lebensumfeld eindrucksvoll dokumentiert und zeigt es in einer Ausstellung bei uns im Museum.

Winkelhöfers Bilder vom Hans haben haben bayernweit Aufsehen erregt.

Die SZ (http://www.sueddeutsche.de/bayern/fotoprojekt-wie-ein-oberpfaelzer-im-einsamen-landleben-sein-glueck-fand-1.3683840) berichtete und der BR (https://www.br.de/radio/br-heimat/programmkalender/sendung-1752766.html) führte ein Interview mit Stefan Winkelhöfer und Joseph Paukner, der die Texte zum Begleitband geschrieben hatte.