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Am Sonntag Hopfen zupfen im Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen

Früher wurde auch in der Oberpfalz Hopfen angebaut

  Am Sonntag wird im Oberpfälzer Freilandmuseum wieder der Hopfen gezupft.
    Am Sonntag wird im Oberpfälzer Freilandmuseum wieder der Hopfen gezupft.
 

Neusath, 05.09.2007. Am Sonntag, den 9. September, wird ab 13.00 Uhr im Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen der Hopfen geerntet.

Es ist kein Wunder, dass ein Land wie Bayern, wo das Bier zu den Grundnahrungsmitteln gehört, über das größte Hopfenanbaugebiet der Welt verfügt. Heute konzentriert sich der Hopfenanbau auf die Hallertau in Oberbayern sowie das Hersbrucker Land und Spalter Land in Mittelfranken. Doch auch in der Oberpfalz hat es früher überall Hopfenanbau gegeben. Viele Flur- und Straßennamen belegen dies. Vor einigen Jahren haben die Landwirte, die die Kulturlandschaft des Oberpfälzer Freilandmuseums betreuen, einen Hopfengarten angelegt, der nun in voller Blüte steht. Viele Oberpfälzer sind früher in die Hallertau gefahren und haben dort bei der Hopfenernte geholfen. Sie sagen, dass dort das Essen besonders gut gewesen wäre, denn die Hopfenbauern waren reiche Leute.

Beim Hopfenzupfen am 9. September in dieser Bezirkseinrichtung kann so manche Erinnerung wieder aufgefrischt werden, wenn der Hopfen des kleinen Stangengartens geerntet wird. Frieda Dehling aus Illschwang, einem der letzten Hopfenanbaugebiete der Oberpfalz, leitet an beim Hopfen zupfen und erzählt, wie es früher dabei zugegangen ist.


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